Kantonsspital Zug
hospital site development

2005
Zug, Switzerland
Die Wohnlage ist bemerkenswert. Das ehemalige Spitalareal befindet sich an bester Seelage in Zug am Fuss des Zugerbergs. Westlich vom Areal beginnt die Stadt. Östlich liegen einzelne Bauten die mehrheitlich einen ländlichen Kontext definieren. Diese Schnittstelle definiert das Grundkonzept des Entwurfs: Die Verschränkung von Stadt und Land.

Entlang dieser Schnittlinie werden die einzelnen Bauten versetzt zueinander angeordnet. Dabei soll die Durchsicht für die rückseitig gelegenen bestehenden Bauten erhalten bleiben. Mit dieser Aufreihung werden die rückseitigen Aussenraumflächen als eine Art urbane Plattform verstanden. Sämtliche Erschliessungen für den Verkehr, die Hauszugänge, Spiel- und Sonderflächen werden darin aufgenommen. Die frontseitigen Aussenraumflächen sind als öffentlich zugänglicher Park definiert und verstehen sich in der Kontinuität des Landschaftsraumes. Zur Seestrasse hin definiert ein langer zweigeschossiger Bau mit Maisonettwohnungen eine Art Schallpuffer zur Anlage hin. Die verschiedenen Baukörper weisen unterschiedliche Tiefen und Geschosszahlen auf und eröffnen eine grosse Vielfalt an unterschiedlichen Wohnungstypologien.
Kanton und Stadt Zug
Marc Angélil, Reto Pfenninger (PV), Manuel Scholl, Hanspeter Oester, Phil Steffen (PL)
SwissRe
Mobag AG
Vetsch Nipkow Partner AG

Start : 2005 End : 2005 Class : Urban Priority : 02