Hochhäuser Baden Nord
Der räumlichen Qualität der Arbeitsplätze wird in der architektonischen Konzeption der beiden Häuser sehr hohe Aufmerksamkeit beigemessen. Arbeitswelten sind heute komplexen Zusammenhängen von Mensch, Raum, Technologie und Prozess unterworfen. Dem Strukturwandel von der „Bürofabrik“ zum Kommunikations- und Kompetenzzentrum im Zeitalter des globalisierten Arbeitens folgen auch die Arbeitsplätze.
Mit der dezentralen Anordnung der Kerne in zwei Ecken des rechteckigen Grundrisses kann das Zentrum frei bespielt werden. In jedem der Geschosse entsteht so eine zusammenhängende Raumeinheit; eine Bürogemeinschaft, die im Zentrum zusätzlich, vertikal und geschossübergreifend, eine räumliche Beziehung etabliert.
Die formal zurückhaltenden Volumen vermitteln einerseits zwischen den Grossformen des Industrieareals im unmittelbaren architektonischen Kontext und dem übergeordneten städtebaulichen Umfeld. Durch die leicht unterschiedliche Gestaltung der Fassaden und der Gesamtproportionen nehmen die Häuser jeweils direkten Bezug zu ihren Nachbarn.


















