ZHAW Campus
university of applied science / densification strategy

2011
Winterthur, Switzerland
Der Titel der Arbeit lautet „Neubau, Umbau, Anbau, Aufbau, Ausbau …“. Damit ist beinahe alles gesagt, denn mit diesen Begriffen wird auf ein Prozess hingewiesen, der darauf ausgerichtet ist, eine langfristige und anpassungsfähige Entwicklung des Campus T zu gewährleisten. Um auf robuste Weise auf zukünftige Bedürfnisse eingehen zu können, wird ein Regelwerk vorgelegt, das sich in einer Reihe von Handlungsempfehlungen festlegen lässt:

1. Zeitzeugen: Bauten sind Zeugen ihrer Zeit. Es gilt die Geschichte des Ortes weiter zu erzählen.

2. Graue Energie: Der bestehende Campus bildet ein Reservoir an Material und Rohstoffen, das einen haushälterischen Umgang mit dem Bestand erfordert.

3. Urbanes Gewebe: Die Öffnung der Hochschule vis-à-vis der Stadt — eine offene Anlage, die ihrer Bedeutung als gesellschaftliche Einrichtung gerecht wird.

4. Freiräume: Mit einer Reihe von Freiräumen soll ein Beziehungsnetz geschaffen werden, das zur Qualität des Campusviertels beiträgt.

5. Kommunikations-Beziehungen: Die Verbindungen innerhalb des Campus legen die Beziehungen zwischen den Nutzungseinheiten der Hochschule fest.

6. Campus-Identität: Es gilt den Campus in der kollektiven Erinnerung der Stadtbewohner und Nutzer zu verankern.

7. Bauen als Forschung: Das Bauvorhaben soll als Forschungs- und Entwicklungsprojekt der ‚School of Engineering’ verstanden werden.
Amt für Hochbauten Kanton Zürich
agps architecture ltd. / Marc Angélil (PV), Sarah Graham, Nils Havelka, Michael Martin, Severin Odermatt, Manuel Scholl

Start : 2011 End : 2011 Class : Urban Class : Public Priority : 02